Für mehr PatientInnensicherheit

Michael Gnant mit DI Herwig Wetzlinger, Direktor des AKH; Capt. Hans Härting, AUA; O.Univ. Prof. Dr. Wolfgang Schütz, Rektor Meduni Wien; Univ. Prof. Dr. Klaus Markstaller, Klinikvorstand der Anästhesie MedUniWienProf. Dr. Michael Gnant bei der Eröffnung des Zentrums für Perioperative Medizin an der Meduni Wien

Dank des beeindruckenden wissenschaftlichen und klinischen Fortschritts in den vergangenen Jahrzehnten konnte die PatientInnensicherheit in den Fächern Anästhesie und Intensivmedizin sowie Chirurgie kontinuierlich gesteigert werden. Unabhängig von dieser Entwicklung in diesen Fachdisziplinen, ist das bei Betrachtung des perioperativen Prozesses – die gesamtheitliche PatientInnenbehandlung vor, während und nach Operationen – noch nicht in diesem Maße gelungen. Das soll sich mit der Eröffnung des Zentrums für Perioperative Medizin jetzt ändern.

Geplant sind zum Beispiel interdisziplinäre Kontrollteams, die regelmäßig durch die Stationen „patrouillieren“, um für eine noch bessere PatientInnensicherheit als bisher zu sorgen. Ziel ist es, PatientInnen, deren Vorbereitung auf einen Eingriff, Therapie und Nachbehandlung erhöhter Kontrolle bedarf, vom Einchecken ins Spital bis zum Auschecken ständig zu begleiten.

Anlässlich der Gründung des Zentrums fand auch ein wissenschaftliches Symposium zu diesem Thema statt. ExpertInnen des AKH Wien und der MedUni Wien diskutieren und referierten unter anderem über die „Herausforderungen der perioperativen Medizin“, über „Perioperative Versorgungskonzepte“ sowie den „unerwarteten Notfall im OP“.

Michael Gnant, Leiter der Universitätsklinik für Chirurgie der MedUni Wien/AKH Wien bei der Eröffnung: „Es kann nur gemeinsam gelingen, im Umfeld eines chirurgischen Eingriffes, Schnittstellen, die noch nicht perfekt ineinander greifen und an denen es zu möglichen Komplikationen für den Patienten kommen kann, zu eliminieren.“

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Beitrag veröffentlicht am 24.04.2015