Persönliches

Im Wordrap

Warum haben Sie sich für eine Medizinerlaufbahn entschieden?
Es war die Faszination, kranken Menschen helfen zu können und die Neugierde auf das Wunder Mensch.

Sind Sie familiär vorbelastet?
Nein, in der Familie gab es in den letzten 700 Jahren keine Ärzte.

Die prägenden Momente in Ihrem Studium?
In München lernte ich im Transplantationszentrum, dass es etwas Besonderes ist, „mit meinen Händen“ zu arbeiten.

Die angenehmsten Erinnerungen?
Irgendwann kommt die Erkenntnis, dass es tatsächlich schön ist, wenn jemand, dem man geholfen hat, Danke sagt. Jahrelang hat man auf die doch eher vage Idee hin gearbeitet, dass einem das was gibt. Und dann ist es genauso, das ist toll, bis heute. Beeindruckt hat mich auch die große Freiheit des Forschens und Lernens am National Cancer Institute/NIH. Das ist meine zweite Heimat geworden.

Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?
Ich möchte meinen Kindern ein guter Vater sein. Und wenn ich einmal gehen muss, dann soll die Welt besser sein als vor mir.

Wie definieren Sie Erfolg bei Ihrer Arbeit?
Erfolg ist, wenn Menschen dem Tod und der Krankheit durch unsere Arbeit entgehen oder zumindest vorläufig entgehen können. Erfolg ist, wenn wir sehen, wie Menschen Hoffnung bekommen, wo keine mehr war.

Woher nehmen Sie die Kraft für die viele Arbeit?
Kraft kommt aus dem Wissen, das Richtige zu tun, – und aus den Augen der Patientinnen und Patienten.

Ihr schönster Urlaub?
Mein schönster Urlaub ist immer der letzte, und jeder, bei dem ich mit meiner Familie zusammen war.

Worauf freuen Sie sich in ferner Zukunft?
Enkelkinder – und die Möglichkeit, ihnen mehr Zeit zu schenken …